Urbane Nachbarschaft Freiimfelde bekommt Aufmerksamkeit aus Südafrika

Foto: Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Am 26. September war die Urbane Nachbarschaft Halle Freiimfelde erneut im Fokus überregionaler Fachnetzwerke. Eine Delegation aus Südafrika besuchte uns im Nachbarschaftsladen um sich über unsere Projekte und Arbeitsweisen zu informieren. Der Austausch wurde organisiert im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik (NSP). Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) unterstützt damit gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) zwischenstaatliche Kooperationsformen im Bereich der Stadtentwicklung.

Auf der Basis von bestehenden Kooperationsabkommen mit dem südafrikanischen Ministerium für kooperative Regierungsführung, möchte das BMUB international orientierte Austausch- und Lernformate ausbauen und fortentwickeln. Ziel ist der Austausch und die gemeinsame Entwicklung von innovativen Lösungsansätzen für aktuelle Herausforderungen der integrierten Stadtentwicklung zwischen den deutschen und südafrikanischen Partnern auf kommunaler und nationaler Ebene. Er soll Impulse setzen zur Regelung, Wahrnehmung und Finanzierung öffentlicher oder gesellschaftlicher Aufgaben im Bereich der nachhaltigen Stadtentwicklung in einer globalisierten Welt. Gelernt wird über einen Zeitraum von circa 18 Monaten an je einem Projektbeispiel pro Stadt.

Die Teilnehmer des Netzwerkes sie beraten sich gegenseitig, entwickeln Ideen weiter, legen sie auf den Prüfstein. Angeleitet vom Projektteam begleiten die Teilnehmer die Umsetzung der Projektbeispiele in ihren Partnergemeinden durch gegenseitige Vor-Ort Einsätze und virtuelle Peer-Beratungsgespräche über dem gesamten Zeitraum.

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Weitere Infos zu Integrated Urban Development Framework in South Africa (IUDF)

Autor: Antje Eickhoff

Team Neue Nachbarschaft der Montag Stiftung Urbane Räume: Antje Eickhoff (Dipl.-Ing. Raumplanung) ist zuständig für die Themen der Neuen Nachbarschaft, Initialkapital und Quartiersentwicklung. Sie bringt Erfahrungen aus dem Quartiersmanagement und aus der Stadterneuerung in Köln, Bonn, Düsseldorf und Bergheim mit und ist als Fachkraft für barrierefreies Bauen ausgebildet.